Herzlich willkommen!

Hier erhalten Sie erste Informationen zu meinem Therapie-Angebot, zum Erstkontakt und den Verlauf einer Behandlung in meiner Praxis.

Ich behandele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen dem 4. und 21. Lebensjahr.

Termine können Sie telefonisch zu den unten genannten Sprechzeiten vereinbaren: 0521 96 78 88 18 oder eine E-Mail schreiben: taghi.momken@web.de.

Wichtige Informationen

Ich bitte um Verständnis, dass Rezepte, Verordnungen und andere Dokumente nur zu den unten genannten Sprechzeiten abgeholt werden können. BTM-Rezepte dürfen wir aus rechtlichen Gründen nur volljährigen Personen aushändigen.

Bitte wenden Sie sich in dringenden Notfällen an das Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinikum Bethel, Remterweg 13 a, 33617 Bielefeld, Telefon: 0521 77 27 69 30.

Gemäß der neuen Datenschutzverordnung der EU dürfen wir persönliche Daten nicht per E-Mail verschicken. Hierfür bitte ich um Verständnis.

Kontakt

Tel.: 0521 96 78 88 18
Fax: 0521 96 78 88 17

E-Mail: taghi.momken@web.de

Sprechzeiten

Montag bis Freitag: 9-12 Uhr und 13-17 Uhr

Adresse

Braker Straße 69, 33729 Bielefeld

Taghi Momken – Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie
Taghi Momken – Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie

Erstgespräch

Bitte bringen Sie zum Erstgespräch folgende Unterlagen mit:

  • eine gültige Krankenkassenkarte,
  • bei Schulkindern das jeweils letzte Zeugnis und bei älteren Kindern zusätzlich das Zeugnis der 3. Klasse. Bei Vorschulkindern, falls vorhanden, die Dokumente vom Kindergarten,
  • falls Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen bestehen, das Mathematik- oder Deutschheft,
  • Berichte, wie z.B. Arztbriefe, andere Therapieberichte wie Frühförderzentrum, Logopädie, Ergo- und Physiotherapie und pädagogische Berichte.

Behandlung minderjähriger Flüchtlinge

Für die Behandlung von minderjährigen Flüchtlingen müssen folgende Bedingungen erfüllt sein bzw. Bescheinigungen vorgelegt werden:

  • eine schriftliche Bestätigung der Kostenübernahme,
  • eine Überweisung durch einen Hausarzt bzw. versorgenden Arzt,
  • eine sorgeberechtigte Person als Begleitung, falls nicht anwesend, durch einen möglichst volljährigen Betreuer aus der Einrichtung sowie
  • einen Dolmetscher der Landessprache für den Zeitraum der Behandlung.

Hinweis zur Schweigepflicht und zur Rechtslage

Aufgrund der psychotherapeutisch-ärztlichen Schweigepflicht nach § 203 StGB dürfen wir, abgesehen von den Sorgeberechtigten, nur mit Personen über Ihr Kind bzw. über Sie reden, wenn gegenüber uns eine gültige Schweigepflichtentbindung vorliegt.

Bei geteiltem Sorgerecht müssen beide Sorgeberechtigten mit der Behandlung in unserer Praxis einverstanden sein. Um rechtliche Fragen zu Beginn einer Behandlung zu klären, ist es sehr wichtig, dass Minderjährige beim Ersttermin von mindestens einem Sorgeberechtigten begleitet werden. Sollte die oder der Sorgeberechtigte bzw. diese erwachsene Person über keine ausreichenden Deutschkenntnisse verfügen, ist es wichtig, dass eine andere erwachsene Person und nicht das Kind dolmetscht und die Familie begleitet.

Gründe zum Psychiater zu gehen

Es gibt verschiedene Gründe, die Eltern veranlassen können, ihr Kind bei einem Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie vorzustellen. Oft stehen problematische Verhaltensweisen und Konflikte oder lebensgeschichtliche Belastungen im Vordergrund.

Zeigt ein Kind oder Jugendlicher in seinem Verhalten und emotionalen Entwicklung Auffälligkeiten, kann dies häufig für das Kind oder den Jugendlichen selbst und die Eltern oder Bezugspersonen eine schwere Belastung bedeuten und Sorgen bereiten. Viele scheuen davor zurück, sich fachliche Unterstützung zu suchen. So liegt bereits häufig ein langer Weg hinter den Betroffenen, wenn sie bei uns ankommen.

Die Gründe zum Psychiater zu gehen können emotionale Probleme sein, zum Beispiel wenn ein Kind sich häufig traurig fühlt, unter Ängsten leidet oder sich mit Trennungssituationen schwer tut. Auch wenn das Kind sich oft alleine zurückzieht, Kontakte vermeidet oder schulische Schwierigkeiten und Probleme beim Lernen, Rechnen, Schreiben und Lesen bis hin zu Konzentrationsproblemen und auch Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung AD(H)S hat, kann ein Besuch hilfreich sein. Diese Symptome können mit motorischer Unruhe (Hyperaktivität) einhergehen. Umgekehrt kann Ihr Kind aber auch äußerlich ruhig wirken und in Bewegung verlangsamt und sehr häufig verträumt sein.
Konzentrationsprobleme können auch ganz andere Ursachen als AD(H)S haben. Auch Entwicklungsauffälligkeiten im Bereich Sprache, emotionaler Reife, motorisch oder Koordination können Ursachen sein, sodass ein Kind für seinen Entwicklungsschritt länger brauchen kann als seine Altersgenossen.

Es gibt noch andere Gründe, warum sich Eltern bei uns Hilfe holen, z.B. bei Zwangsstörung, Traumafolgestörung, Tic-Störung, Psychose oder übermäßigem Alkohol- und Cannabiskonsum.

Therapeutische Grundhaltung

Wir gehen davon aus, dass wir unsere inneren Ressourcen immer und überall mit dabei haben und diese jederzeit jederzeit abgerufen und aktiviert werden können. Die Ressourcenstärkung ist daher in meiner Praxis ein wesentlicher Schwerpunkt und Bestandteil der Therapie.

Als kinderfreundliche Praxis ist es uns wichtig, mit Kindern gut und angstfrei in Kontakt zu kommen. Im Kindesalter bis zum 10. Lebensjahr führe ich als Erstes ein Gespräch gemeinsam mit den Eltern oder einem Elternteil. Dadurch können die Kinder miterleben, dass die Eltern Vertrauen in die unbekannte Person (Therapeut) zeigen.

Im Jugendalter führe ich meistens Gespräche alleine mit dem Jugendlichen. Diese fühlen sich dadurch ernst genommen und empfinden die Koalitionsbildung der Erwachsenen als weniger ausgeprägt.

Taghi Momken – Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie
Taghi Momken – Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie

Folgende Informationen können den Leidensdruck des Patienten reduzieren

  • Ich bin nicht der Einzige mit dieser Störung, es gibt Hoffnung auf Veränderung meiner Lebenssituation.
  • Ich kann selbst etwas zur Verbesserung beitragen.
  • Ich bin nicht schuld, sondern die Erkrankung hat eine nachvollziehbare Ursache.
  • Ich bin nicht verrückt, sondern leide an einer definierbaren Krankheit.

Und folgende Information kann für die Eltern von enormer Wichtigkeit sein: Es ist nicht alles auf die Erziehung der Eltern zurückzuführen. Es gibt Möglichkeiten für die Eltern, die Prognose zu verbessern. Es gibt aufgrund des jungen Alters des Patienten noch große Entwicklungsmöglichkeiten für den Patienten innerhalb seiner Fähigkeiten.

Medikamentöse Behandlung

Insgesamt sind wir eher zurückhaltend, was eine medikamentöse Behandlung betrifft. Es gibt jedoch Indikationen, wie z.B. schwere Depression, Psychose oder Tic-Störung und ADHS, bei denen ein Medikament deutliche Erleichterung bringen und psychosoziale Nachteile für das Kind lindern kann.

Für die medikamentöse Behandlung eines Kindes ist das schriftliche Einverständnis der Sorgeberechtigten notwendig. Dies erfolgt nach einem ausführlichen Aufklärungsgespräch, in dem Sie alle sich ergebenden Fragen zu dem Medikament, seiner Wirkungsweise und seinen Nebenwirkungen stellen können. Je nach Medikament sind auch unterschiedliche Untersuchungen notwendig. Meistens müssen jedoch vorher die Blutwerte, ein EKG (Herzströme) und in bestimmten Situationen auch ein EEG (Hirnströme) kontrolliert werden. Diese Untersuchungen erfolgen durch den Kinderarzt, Hausarzt oder Kinderkardiologen. In der Praxis kontrollieren wir Gewicht und Größe.

Über mich

  • Studium der Medizin an der Freien Universität Berlin,
  • Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum in Mashhad/Iran,
  • Assistenzarzt am Landesfachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie Stadtroda im Zentrum für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie/Werra Meissner,
  • Ausbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Kassel, Vitos Kurhessen,
  • 1990 Approbation als Arzt,
  • 1996 Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Iran/ Mashhad,
  • 2003 Oberarzt, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapie Kassel,
  • 2012 Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie,
  • 2013 Praxisgründung in Bielefeld.

Psychotherapeutische Behandlung: Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und dialektisch-behaviorale Therapie (DBT), Weiterbildung und Mitgliedschaft bei EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) und MEG (Milton Erickson) Gesellschaft für klinische Hypnose.

Taghi Momken – Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie
© Copyright: Taghi Momken – realisiert von Greif Design